E-Mail-Sicherheitsjahr 2025: Verantwortung beweisen. In 8 Wochen belegbar sicherer werden.

Freitag, 29. August 2025
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Eine gefälschte Rechnung kostet fünfstellig. Mit 1/4/8-Plan schließt du das Fenster: Fakes raus, Zustellung stabil, Score ≥80 – prüffähig dokumentiert.

Worum es beim E-Mail-Sicherheitsjahr geht, warum es dich direkt betrifft und wie du in kurzer Zeit sichtbare und messbare Ergebnisse erreichst.
 

Was auf dem Spiel steht 

Eine gefälschte Lieferantenrechnung reicht und fünfstellige Beträge sind in Minuten weg. Trotzdem schätzt jede zweite Person in Deutschland ihr persönliches Risiko als gering ein, während jede vierte bereits betroffen war. Das ist nicht gefühlt, das ist gemessen. 

„Der wirksamste Schutz vor Phishing ist, wenn Phishing-Mails gar nicht erst bei den Nutzenden ankommen.“  — Claudia Plattner, Präsidentin des BSI 

In acht Wochen lässt sich dieses Fenster spürbar schließen: weniger Fakes im Posteingang, stabilere Zustellung, ein Domainsecurity-Score ab 80 Punkten als belastbarer Status. Weiter unten findest du den 1/4/8-Plan, der genau das erzielt. 
 

Warum jetzt:
Umsetzungsfenster statt Schlagwort 

Das E-Mail-Sicherheitsjahr ist kein Slogan, sondern ein Umsetzungsjahr der Allianz aus BSI, eco und Bitkom. Ziel: E-Mail in Deutschland messbar sicherer machen. Die technischen Richtlinien des BSI setzen die Leitplanken dafür: TR-03108 Sicherer E-Mail-Transport und TR-03182 E-Mail-Authentifizierung. Ergebnisse werden nicht behauptet, sondern gezeigt

Transparenzinstrumente helfen doppelt: intern beim Priorisieren, extern beim Nachweis. Der BSI E-Mail-Checker macht Schutzstandards von Anbietern sichtbar, die Hall of Fame dokumentiert die Macher der ersten Stunde. 
 

Unsere Rolle: Nachweis statt Behauptung 

nicmanager/InterNexum arbeitet seit Jahren an der Schnittstelle von Regelwerk, Betrieb und Nachweis. Am 22.08.2025 wurden wir als Unterstützer des E-Mail-Sicherheitsjahr persönlich von Claudia Plattner geehrt: Gold-Status in der „Hall of Fame der E-Mail-Sicherheit“. Das ist kein Trophäenmoment, sondern ein Beleg für gelebte Verantwortung und Schutz-Niveau.

Urkundenübergabe Gold-Unterstützer, BSI-Präsidentin Claudia Plattner
Feierliche Ehrung
v.l.: Prof. Dr. Norbert Pohlmann (eco), Susanne Dehmel (bitkom), Karina Göthlich-Strauß (nicmanager), Daniel Strauß (nicmanager), Claudia Plattner (BSI)
Foto: bitkom


Praktischer Nutzen für dich: Erstinventur und freigabefähiges Regelwerk werden abgenommen, ein automatisiertes Monitoring liefert monatlich eine einseitige Management-Zusammenfassung und die Übergabe in den stabilen Regelbetrieb wird begleitet. Wirkung statt Ticketstau. 

„Sicherheit ist kein Einkaufsposten. Verantwortung lässt sich nicht outsourcen. Wer Schutz nicht messen, steuern und nachweisen kann, setzt Vertrauen aufs Spiel.“ 
 — Daniel Strauß, Geschäftsführer der InterNexum GmbH
 

Basisschutz ist Pflicht: der 5-Fragen-Quickcheck 

Die E-Mail-Sicherheitsjahr-Ausrichtung ist unmissverständlich: Mindeststandards gehören in die Fläche, bei Unternehmen und Behörden.  

Ja/Nein-Check in 60 Sekunden 

1. Werden Fälschungen systematisch abgewiesen statt „nur markiert“? 

2. Sind alle sendenden Systeme und Drittanbieter zentral inventarisiert und freigegeben? 

3. Gibt es einen verbindlichen Freigabeprozess für neue Sendequellen? 

4. Ist die Transportabsicherung im Reporting sichtbar und an Eskalationsschwellen gebunden? 

5. Gibt es monatliche Kennzahlen bis ins Management? 
 

Reicht ein „Nein“, liegt Handlungsbedarf vor. Das E-Mail-Sicherheitsjahr ist genau für diese Lücken konstruiert. 

 

Benchmark statt Trophäe: Silber/Gold als internes Zielbild 

Die Hall of Fame ist heute keine Eintrittskarte mehr, aber sie taugt als Messlatte: Gold erhalten Organisationen, die DNSSEC als Standard erklären; Silber würdigt verbindliche Transportregeln, wenn DNSSEC kurzfristig nicht möglich ist. Unterm Strich sind das interne Zielbilder für Governance und Audittauglichkeit, nicht PR-Deko.
 

Wo du stehst: der Domainsecurity-Score, verständlich gemacht 

Der Domainsecurity-Score misst deinen Status von 0 bis 100 über die Bausteine Absender-Nachvollziehbarkeit, Annahmeregeln, Transport, Domain/Zonen-Betrieb und Monitoring. Zielkorridor: ≥ 80 Punkte. Unterhalb davon bleibt unnötige Angriffsfläche. Parallel zeigt der E-Mail-Checker des BSI, welche Anbieter bereits Schutzmerkmale erfüllen. 

Typische Hebel, typischer Effekt 

Maßnahme (kompakt) Typischer Punkte-Impact Spürbarer Effekt im Alltag
Absender-Regelwerk vereinheitlichen +10 bis +15 weniger Fakes, weniger False Positives 
Drittanbieter-Inventur abschließen +8 bis +12 keine Schatten-Versender, stabilere Zustellung
Monitoring automatisieren +5 bis +8 schnellere Fehlererkennung, weniger Firefighting













Viele Punktegewinne entstehen durch Governance und Reihenfolge, nicht durch Tool-Feuerwerk. 

 

Drei Phasen, klare Effekte: dein 1/4/8-Wochen-Fahrplan 

Die Orchestrierung ist bewusst kurz. Sie liefert messbare Resultate, die Sicherheit, Reputation und Zustellung sichtbar verbessern, ohne die Organisation zu überfrachten. 

Woche 1: Fehler raus, Grundabsicherung rein 

Inventar aller sendenden Domains und Tools; offensichtliche Konfigurationsfehler beseitigen; klare Annahmegrenzen festlegen. 
Ergebnis: spürbarer Score-Sprung; weniger offensichtlicher Schmutz im Posteingang; erste Zustellprobleme legitimer Mails gehen zurück. 

Woche 4: Feintuning und verbindliche Regeln 

Regeln schärfen; Fälschungen konsequent abweisen; Absenderadressen vereinheitlichen; tägliches Monitoring. 
Ergebnis: weniger Fehlalarme, stabilere Zustellung; der Score steigt weiter.  

Woche 8: Ziel erreicht, Betrieb verankert 

Regeln und Transportabsicherung laufen im Regelbetrieb; Verantwortlichkeiten, Change-Fenster und Playbooks stehen; Kennzahlen im Management-Report. 
Ergebnis: auditfähiger Nachweis gegenüber Leitung, Aufsicht und Partnern. 

 

Governance, die hält: Berichte statt Heldentaten 

Sicherheit zählt nur, wenn sie monatlich sichtbar ist. Zwei Artefakte reichen, um den Betrieb schlank zu halten: 

  • Monats-Executive-Summary (1 Seite) an C-Level: Score, Annahme-/Abweisungsquoten, Top-Fehlerbilder, Maßnahmenstatus. 
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  • Wochen-Alert-Digest an Ops: Abweichungen, Tickets, Rücknahmen. 


Die Owner-Rolle zeichnet den Monatsreport ab; eine definierte Schwelle (z. B. >10 Prozentpunkte Abweichung) triggert Eskalation. Der E-Mail-Sicherheitsjahr-Kontext liefert Materialien und Orientierung, die das aufsetzen erleichtern. BSI 

 

Nächster Schritt: Was das Audit liefert und was nicht 

Starte nüchtern mit einem Domainsecurity-Audit, herstellerneutral und kompatibel mit deiner bestehenden Infrastruktur. Ergebnis sind drei Dinge, die du weiterverwenden kannst: eine vollständige Sendequellen-Inventur, ein freigabefähiges Regelwerk für Absender und Annahme, dazu ein priorisierter Maßnahmenplan mit Aufwand/Nutzen. Kein Tool-Lock-in, kein „alles neu“. Für interne Freigaben sind offizielle Quellen hilfreich: Eckpunkte zum E-Mail-Sicherheitsjahr, TR-03108, TR-03182.

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